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Geschichtliches

Von Äthiopien gelangte der Kaffee vermutlich im 14. Jahrhundert nach Arabien.

Im 16. Jahrhundert eroberte der Kaffee Persien sowie das Osmanische Reich. Über Mekka und Kairo erreichte er Konstantinopel, das heutigen Istanbul. Dort wurde der Überlieferung nach im Jahre 1554 die erste Kaffeeschenke eröffnet.

Mit Schiffen aus Alexandria gelangten 1615 die ersten Kaffeesäcke nach Europa.

Als 1683 die Türken die Belagerung von Wien abbrechen mussten, ließen sie 500 Säcke Kaffee zurück. Damit, so wird erzählt, soll der Pole Georg Franz Kolschitzky, das erste Wiener Kaffeehaus eröffnet haben. Dies ist jedoch nirgends belegt. Kolschitzky sowie zwei weitere ehemalige Kundschafter der Türkenbelagerung erhielten 1686 für ihre Verdienste das Privileg des Kaffeeausschanks. Doch schon 1685 wurde das erste Wiener Kaffeehaus durch Johannes Theodat eröffnet.

Bereits 1673 erhielt ein Holländer in Bremen die Ausschankgenehmigung für das erste deutsche Kaffeehaus. 

Anfang des 18. Jahrhunderts begannen holländische Pflanzer Kaffee auf Java, Ceylon, Niederländisch Guyana und in Indien anzubauen. Jetzt war der Siegeszug des Kaffees nicht mehr aufzuhalten. Der Weg in die wichtigsten Anbaugebiete der Tropen und Subtropen war geebnet.

Heute ist der Kaffee zum zweitwichtigsten Handelsgut der Welt avanciert. Und selbst in Deutschland wird weitaus mehr Kaffee als Bier konsumiert.